Der HV Wernigerode musste sich am Samstagabend beim SV Blau-Rot Coswig mit 37:34 (17:14) geschlagen geben. Dabei war es nicht allein das Ergebnis, das für Ernüchterung sorgte, sondern vor allem die eigene Leistung. Über weite Strecken gelang es der Mannschaft nicht, die notwendige Geschlossenheit, Konsequenz und gegenseitige Unterstützung auf die Platte zu bringen. Mit 34 erzielten Toren zeigte Wernigerode durchaus offensive Durchschlagskraft. Gleichzeitig offenbarten die 37 Gegentreffer erhebliche Defizite im Defensivverhalten. Zu häufig kam Coswig zu einfachen Torerfolgen, ohne dass es dem HVW gelang, den gegnerischen Angriff gemeinsam unter Druck zu setzen. Es fehlte an Abstimmung, konsequentem Zugriff und der Bereitschaft, füreinander einzustehen und Fehler des Nebenmanns gemeinsam auszugleichen. Bereits zur Halbzeit lag Wernigerode mit 14:17 zurück.