1. Männer mit Zittersieg gegen Apollensdorf

1. Männer mit Zittersieg gegen Apollensdorf

Die Voraussetzungen sprachen vor dem Spiel für den HV Wernigerode, in eigener Halle noch unbesiegt, Aufhebung der Zuschauerbeschränkungen, tolles Wetter und eine Gastmannschaft die vom SV 07 Apollensdorf nur mit einem Rumpfteam angereist war. Bei vielen Anhängern stand da nur noch die Frage der Höhe des Ergebnisses im Raum. Aber es kam alles anders.

Von Beginn an übertrafen sich beide Mannschaften im Auslassen der Möglichkeiten. Die Torhüter beider Teams standen in der Anfangsphase im Mittelpunkt. Es dauerte über vier Minuten ehe dem HVW das erste Tor der Partie zum 1:0 gelang. Die Apollensdorfer, die nur mit 9 Spielern angereist waren verschleppten immer wieder das Tempo. Da die Hausherren weiterhin sehr fahrlässig mit den sich bietenden Torchancen umgingen, konnten die Gäste sogar eine 2:1 Führung in der 7. Minute erzielen. Ein Foul des SVA und die Zeitstrafe gegen das Team brachten den Aufschwung, den sich die Fans auf den Rängen erhofften. Bis zur 16. Minute zogen die Wernigeröder auf 9:4 davon. Alles schien jetzt für den HVW nach Plan zu verlaufen. Aber es kam anders. Fehlwürfe, Fangfehler und technische Fehler brachten die Mannschaft aus Apollensdorf wieder ins Spiel zurück. Tor um Tor holten sie auf. Auch eine Auszeit des HVW brachte keine Ordnung mehr ins eigene Spiel zurück. Schlimmer noch, ein 0:6 Lauf gegen die Hausherren brachte die Führung für die Gäste in der 27. Minute (9:10). Maurice Hanke brach für die Wernigeröder den Bann und konnte mit drei Treffern bis zum Halbzeitpfiff ein 12:12 retten.

Die Fans waren in der Pause konsterniert. Die Abschlussschwäche bei ihrem Team war eklatant. Es konnte nur besser werden nach den Seitenwechsel.

Die Heimmannschaft kam konzentrierter aus der Kabine. Die Abwehr stand wieder besser und die Offensive war jetzt treffsicherer. Bis zur 40. Minute wurde eine 17:12 Führung erspielt und die Zindelhalle stand Kopf. War das jetzt die Vorentscheidung? Nein. Erneut kam für die Spieler aus der Bunten Stadt eine Schwächephase. Die Mannen aus Apollensdorf gaben sich nicht auf und nahmen die Geschenke dankend an. Auch die Abwehr der Hausherren funktionierte nun nicht mehr so souverän. In der 50. Minute führten die Wernigeröder aber immer noch mit 22:18. Die letzten Minuten waren eine Leidenszeit für die HVW Anhänger. Ideenlos wurde jetzt nur noch mit Einzelleistungen oder ungenauen Anspielen an den Kreis agiert. Mehrfach scheiterten die Harzer auch am Gästetorwart. Dem SAV spielte das in die Karten und sie kamen Tor um Tor heran. In der 53. Minute erzielte Eric Kunze das letzte HVW Tor zum 24:20. Nichts klappte danach mehr bei der Heimmannschaft und als den Gästen der 24:23 Anschlusstreffer gelang bangten die Fans um den Sieg. Zwei lange Minuten waren da für die Wernigeröder Fans noch zu ertragen, die aber weiterhin lautstark hinter ihrem Team standen. Mit viel Glück und Einsatz konnten die Harzer diesen Vorsprung über die Zeit retten und den wichtigen Sieg sichern. Apollensdorf hat sich als erwartet unbequemer Gegner erwiesen und sich trotz der dünnen Personaldecke sehr teuer verkauft.

Trainer Kaufmann musste nach der Begegnung erst mal durchatmen. " Wir haben heute mal wieder unsere schwache Seite gezeigt. Das Spiel hätte auch verloren gehen können. Mit genau solch einer Leistung haben wir unsere zwei Ligaspiele verloren. Es ist ja gar nicht alles schlecht, wir erarbeiten uns viele Möglichkeiten, aber nutzen diese eben nicht. Ich weiß auch nicht, warum wir immer mal solch einen Ausreißer dabei haben. 32 eigene Fehler und Fehlwürfe sind normal nicht zu kompensieren. Apollensdorf hat alles rein gelegt und eine tolle kämpferische Leistung gebracht. Ein Punkt wäre unter diesen Umständen für sie nicht unverdient gewesen. Jetzt gilt es für uns "Mund abputzen" und den Fokus auf das nächste Spiel in Köthen zu richten. Wir sind jetzt Tabellenführer und Köthen ist 2., alles ist bereitet für ein Spitzenspiel. Handballherz was willst du mehr? Wir hoffen, dass uns viele Fans nach Köthen begleiten und wir dort wieder eine normale Leistung abrufen können".

HVW: Grawe, Reuter - Leweling (2), Eilers (1), Richter, Kaufmann (4), Reinert, O.Christiansen (2), Hanke (7), Conradi(5), Kunze (1), Koletzki, N.Christiansen (2), Tischer

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