1.Männer unterliegen dem Favoriten

Die 1. Männermannschaft des HV Wernigerode konnte dem Favoriten HC Burgenland II nicht Paroli bieten und unterlag mit 25:33.
Damit ist die Möglichkeit die Spielklasse zu halten nur noch als theoretisch einzustufen, da in den letzten fünf Begegnungen noch gegen drei der ersten vier Vereine in der Tabelle zu spielen ist.
Die Partie begann vor schwacher Zuschauerresonanz, die sich aber im Laufe der ersten Minuten noch verbesserte. Das Wernigeröder Trainergespann überraschte alle mit einer unerwarteten Aufstellung. Die sich im Nachhinein, aber nicht als zielführend erwies. Zwar erzielten die Hausherren den ersten Treffer des Spiels, aber in der Folge häuften sich die eigenen Unzulänglichkeiten und die Gastmannschaft nutzte die Geschenke dankend aus. Beim 4:8(13.) war der Abstand erstmals auf vier Tore gewachsen. Kurz danach musste Norman Hoffmann nach einem Foul das Spielfeld verlassen, sehr zum Unmut der eigenen Anhänger. Für die Gastgeber lief es danach etwas besser, allerdings spielten beide Mannschaften in dieser Phase nicht fehlerfrei und so wurde beim Stand von 11:14 die Seiten gewechselt.
Nach dem Wiederanpfiff gab es für die HVW Anhänger DejaVu. Fehlabspiele, überhastete Würfe aus ungünstiger Position und eine schwache Abwehr auf der linken Seite eröffneten den HC Spielern die Möglichkeiten leichte Treffer zu erzielen. 18:26 stand es in der 46. Minute. Auf der Tribüne wurden die Gesichter der HVW Fans immer angespannter, zumal der Sieg der Wolfener gegen Kühnau die Runde machte. Die Wernigeröder gaben sich zwar nie auf, aber die Gäste verwalteten jetzt den Vorsprung. Beim Abpfiff war mit dem Sieg der Auswärtsmannschaft die Chance auf den Klassenerhalt für die Harzer nur noch marginal.
Trotzdem wurden die Spieler des HV Wernigerode mit Applaus von den Zuschauern verabschiedet.
HVW Trainer Nierlein war nach dem Spiel ernüchtert. " Wir hatten uns viel vorgenommen. Die Anfangssieben sollte sich aber leider nicht als optimal herausstellen. Das müssen wir Trainer sicher auf unsere Kappe nehmen. Erneut bringen wir uns schnell durch einfache Ballverluste ins Hintertreffen. Das zieht sich durch die ganze Saison hindurch wie ein roter Faden. Dann wird es natürlich schwer gegen einen individuell starken Gegner das Spiel noch herum zu reißen. Am Ende haben wir verdient verloren und ich bedaure es sehr, dass wir unseren fantastischen Fans kein gutes Spiel geboten haben".
HVW: Grawe, Reuter - Kopp, Reinert(1), Richter, Kaufmann, O.Christiansen(7), Hanke(2), Conradi(7), Boudras(2), Bollmann(2), N.Christiansen(2), Tischer(1), Hoffmann, Hotopp(1)