2. Männer des HVW sind im Pokalwettbewerb sicher eine Runde weiter

Dieses mal hatte die 2. Männermannschaft vom HV Wernigerode das Losglück auf ihrer Seite und konnte somit ihr Pokalspiel zu Hause bestreiten.
Die Gäste hatten leider schon vor der Partie Pech. Zum einen reisten sie nur mit einem schmalen Kader von 9 Mann an und dann verletzte sich bei der Erwärmung noch ein Spieler. Aus diesem Grund wurde noch kurz vor dem Spiel eine andere Marschrute für das Pokalspiel mit den Wernigeröder Spielern besprochen. Da man personell aus dem Vollen schöpfen konnte, wollte man den Gegner ständig unter Druck setzen und ihn so frühzeitig in konditionelle Schwierigkeiten bringen. Allerdings konnte das erste Tor der Gast erzielen. Wenig beeindruckt setzte der HVW ab diesem Zeitpunkt die taktischen Absprachen um und man konnte über die Stationen von 2:2 auf 5:2 davon ziehen. Nach einer Auszeit der Gäste in der 12. Spielminute konnte Magdeburg noch einmal auf 7:5 verkürzen. Diese Aufholjagd kostete aber sehr viel Energie, da die Wernigeröder in der Deckung gut standen und jedes Tor der Gäste schwer erarbeitet werden musste. Zu diesem Zeitpunkt wurden leider auch zu viele Chancen auf Seiten der Gastgeber liegen gelassen. Oftmals wurde der Ball in der Deckung aber wieder erkämpft. Die daraus eingeleiteten Konter konnten durch ungenaue Pässe nicht abgeschlossen werden und so vergab man die eine oder andere Chance kläglich. Auf Grund der Absprachen begann nun die Zeit der Auswechslungen. Alle Spieler sollten ihre Einsatzzeit bekommen. Ohne das das Spiel darunter litt wurde dieses auch vollzogen und der Gegner sah eine komplett andere Mannschaft auf dem Parkett. Die Konter, bzw. die zweite Welle wurde jetzt auch konzentrierter gespielt und so zog man schnell auf 10:5. Sollte doch mal ein Spieler aus Magdeburg frei zum Wurf gekommen sein, hielten die Torhüter der Wernigeröder ein ums andere mal. Dieses war zu diesem Zeitpunkt auch zwingend nötig, da durch undiszipliniertes Verhalten eines HVW Spielers eine doppelte Zeitstrafe von den Schiedsrichtern verhängt wurde. Dann noch eine Zeitstrafe und so standen kurz vor dem Halbzeitpfiff nur noch vier Mann auf Seiten der Wernigeröder auf dem Spielfeld. Beim Stand von 16:8 ging es dann in die Halbzeit. In der Pause brauchte Trainer Meseck nicht viel zu sagen. Einzig die Disziplin und die liegengelassenen Chancen wurde ausgewertet. Mahnende Worte die Anfangsphase der zweiten Halbzeit nicht zu verschlafen, damit man den Gegner nicht noch einmal stark macht, war dann auch schon das Schlusswort in der Pause. Nach überstandener Unterzahl fand man schnell wieder in den Spielrhythmus zurück und man konnte beim Stand von 20:10 zum erstem mal einen zehn Tore Vorsprung verzeichnen. Wie bereits in der ersten Halbzeit wurde auf Seiten der Wernigeröder weiter hin und her gewechselt. Dieses brachte aber keinerlei Unruhe in das Spiel, so das man den Vorsprung kontinuierlich weiter ausbauen konnte. Über die Stationen von 25:11, 30:15 kam es zu einem sicheren 35:17 Sieg der Wernigeröder. Über eine geschlossene Mannschaftsleistung mit einer gut stehenden Deckung wurde dieser Erfolg möglich und der Einzug in die dritte Runde des Harz BördePokal geschafft.
Michael Konstabel, Michael Grawe, Björn Ahlsleben (2), Stefan Weber (1), Jannik Fürst (5), Marco Wernicke (1), Marcel Völkel (5),Class Lauterbach (1), Maik Stecker (4), Sebastian Dietrich (4), Ralf Elpel (2), Chris Sadowski (5), Marco Jahn, Mathias Nehrlich (5)