Aufstiegssaion der 1. Männer erfolgreich beendet.

Aufstiegssaion der 1. Männer erfolgreich beendet.

Für die 1. Männermannschaft des Handall Vereins Wernigerode ist die erste Saison im Oberhaus Sachsen Anhalts Geschichte. Nach dem Aufstieg in die Sachsen Anhalt Liga erreichte das Team einen respektablen 9. Tabellenplatz.

Die Spielzeit begann verheißungsvoll. Nach der erwarteten Niederlage beim Titelaspiranten TSG Calbe/Saale konnte das Kollektiv um das neue Trainerduo Benny Nierlein und Tobias Kerkau drei Siege verbuchen. Dabei wurden mit Schönebeck, HSV Magdeburg und SG Kühnau langjährige Sachsen Anhalt Ligisten bezwungen. Vor allem in den Spielen in eigener Halle konnte die Mannschaft ihr Publikum begeistern und wichtige Punkte einfahren. In den Auswärtsspielen mussten die Harzer doch häufig noch Lehrgeld bezahlen. Bis Ende November wurde ein Platz im gesicherten Mittelfeld gehalten und man ging inzwischen mit einer gewissen Erwartungshaltung in die Begegnungen vor der Weihnachtspause. Genau in diesem Zeitraum verlor der HVW aber etwas den Schwung. Verletzungsbedingte Ausfälle, Urlaube, berufliche Verpflichtungen, personelle Veränderungen brachte den Wernigeröder Handballexpress ins ruckeln. Selbst beim Tabellenschlusslicht SG Seehausen gab es eine Niederlage. Nur ein Punkt gegen Burgenland II war die Ausbeute aus fünf Spielen bis Ende Januar 2024. Der Abstand zu den Abstiegsrängen schmolz zusammen. Die folgende vier Partien gegen direkte Kontrahenten aus dem unteren Tabellendrittel waren wegweisend für den Verlauf der Saison. Abstiegskampf oder Mittelfeld? Der Februar brachte die Entscheidung. Genau zum richtigen Zeitpunkt konnten die Wernigeröder den Schalter wieder umlegen und wichtige Siege gegen die Gegner sichern. Hier waren es erneut die Heimspiele gegen HSV Magdeburg, Seehausen und Haldensleben, in denen die Punkte geholt wurden und somit die Zeichen frühzeitig Richtung Klassenerhalt gestellt werden konnten. Die Zuschauer in der Zindelhalle waren begeistert und unterstützen ihre Mannschaft immer euphorisch. Mit dem Gefühl der Sicherheit ging es in Gommern wieder in die andere Richtung. Mit einer Rumpftruppe gab es dort eine deftige Niederlage. Auswärts gab es nichts zu holen. Auch die Spiele gegen Teams aus dem oberen Tabellenbereich USV Halle II, Oebisfelde, BSV Magdeburg, SG Spergau wurden teilweise sehr deutlich verloren. Den Schlusspunkt setzte dann ein Auswärtssieg am letzten Spieltag beim HC Burgenland II durch den man noch, mit vierundzwanzig Pluspunkten, auf den 9. Tabellenplatz vorrückte.

Der Wernigeröder Rechtsaußen Lucas Conradi führte lange Zeit die Torschützenliste an und wurde erst am letzten Spieltag noch abgefangen, konnte aber mit 217 erzielten Toren und Platz zwei einen tollen Wert für sich verbuchen. In der Siebenmeterwertung konnte er sich aber mit 103 Treffern den Spitzenplatz sichern. Auch bei den Zuschauern konnte der HVW laut der HVSA Statistik den größten Zuspruch verzeichnen und die Zindelhölle machte hierbei ihrem Spitznamen als Ligaprimus alle Ehre.

HVW Coach Tobias Kerkau zieht für das Wernigeröder Trainerduo ein Fazit. "Wir sind unbekümmert in das Abenteuer Sachsen Anhalt Liga gestartet. Das gesamte Team war hoch motiviert, sich in dieser Spielklasse zu beweisen. Der gelungene Start mit den Erfolgen brachte natürlich Sicherheit in unser Spiel. Das wir neben den Höhen auch Tiefen durchlaufen mussten, war ja voraus zu sehen. Die wichtigen Spiele im Februar sind wir dann voll konzentriert angegangen und haben dort den Grundstein für den Klassenerhalt gelegt. Das es dann zum Ende sogar noch für den 9. Platz gereicht hat, werten wir als Erfolg in einer Liga, in der viele Mannschaften auf einem ähnlichen Niveau agieren und die Tagesform häufig über Wohl und Wehe entscheidet. Ein ganz großer Dank geht an unsere Zuschauer, die uns unglaublich unterstützt haben und die Zindelhölle zu einer Handballhochburg im Amateurhandball in Sachsen Anhalt gemacht haben".

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Steffen Kahmann
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