Derbysieg in heimischer Zindelhölle

Am Samstag starteten auch unsere Frauen offiziell in die Saison. Der erste Gegner hieß HT 1861 Halberstadt und so ging es mit einem Derby los.Gleich im ersten Angriff warf nach nur 16 Sekunden Marie-Christin Mundt das erste Tor im Spiel. So dachten alle kann es weiter gehen. Doch die Aufregung des ersten Spiels und dann gleich ein Derby ließ den Angriff sehr träge wirken. Beide Mannschaften kamen nicht in Ihr gewohntes Spiel und so glich Halberstadt in der 5. Minute per Siebenmeterwurf erst zum 1:1 aus. Im Angriff taten sich die Wernigeröderinnen schwer und fanden kaum eine Lösung. Mit einem Doppeltorerfolg setzten sie sich in der 7. Minute zum 3:1 ein wenig ab. Doch diese Führung hielt nicht lange.
Sieben Minuten blieben die Hausherrinnen ohne Torerfolg und das nutzen die Domstädterinnen und glichen in der 16. Minute zum 3:3 aus. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt leider weder spannend noch sehenswert und mit dem Halbzeitpfiff warfen die Gäste die 9:10 Pausenführung. Das neuformierte Trainergespann Yvonne Gessing und Stefan Leube gab für die zweite Halbzeit neuen Input. Die Abwehr stand im Verbund sicher, ließ nur zu viele Tore über Außen zu. Im Mittelblock wurden einige wichtige Bälle erkämpft, die nun noch konsequenter zum eigenen Torerfolg genutzt werden sollen. Für den Angriff hieß es geduldiger spielen und die Lücken suchen. Überhastete Abschlüsse sollen vermieden werden.Wie schon in der ersten Halbzeit warfen auch jetzt die Hausherrinnen das erste Tor. Mit einem starken 1:1 konnte Lara Ullrich Ihre Gegenspielerin ausspielen und zum 10:10 Ausgleichstreffer nachlegen. Der Schlagabtausch begann und mit 6 Toren in 8 Minuten spielten beide Mannschaften etwas energischer. Leider vergaben die Wernigeröderinnen zu diesem Zeitpunkt zwei wichtige Siebenmeter und so stand es nur 13:12 als HVW Trainerin Gessing die zweite Auszeit nahm. Die Torfrauen wurden getauscht. Dorren Torge hat gute Aktionen gezeigt mit Christine Zabel soll der Ball für den Tempogegenstoß schneller gespielt werden. Auch im Angriff wurde auf das Zweikreisspiel umgestellt und nun hieß es Bewegung und mit Druck auf die Abwehr zum gewünschten Torerfolg zukommen. Auch dies gelang in den nächsten 10 Minuten nur mäßig bis zum 17:17 konnten die Gäste aus Halberstadt stets ausgleichen. Im Angriff waren die Gastgeberinnen nun konzentrierter und auch mit mehr Tempo ging es Richtung gegnerisches Tor. So gehörten die letzten 12 Spielminuten den Wernigeröderinnen. Mit Druckspiel auf die gegnerische Abwehr erzielten Sie nun wichtige Tore und legten den Grundstein für den Derbysieg. Am Ende stand ein glücklicher 23:18 Heimsieg auf der Anzeigetafel. „Wir haben heute zu verhalten gespielt. Der trainierte Tempohandball blieb fast gänzlich aus und aus dem Stellungspiel taten wir uns viel zu schwer. Über die gute Abwehr- und Torhüterleistung konnten wir im Spiel bleiben und am Ende dann doch überzeugen. Nun heißt es im Training weiter Gas zu geben, damit es am kommenden Samstag in Oschersleben gegen die HSG Börde im Angriff besser läuft." So das Trainergespann nach dem Spiel.
Torge, Zabel – Priesterjahn (2), Ullrich (6), Koebke (1), Leube, Reichelt, Mundt (8), Berghof (3), Hanns, Fehnle, Liebecke (2), Freyth (1), Horlitz, Grünig