Deutliche Niederlage für 1. Männer in Halle

Deutliche Niederlage für 1. Männer in Halle
Die Suche nach der Gemeinschaft
 
Die Männer des HV Wernigerode gastierten am vergangenem Samstag beim USV Halle II.
Um den Abstieg noch zu verhindern war ein Auswärtssieg schon fast Pflicht. Offensichtlich gut eingestellt gingen die Harzer mit 2:0 in Führung. Der USV seinerseits ließ sich davon nicht beirren und nutzte frühe Fehler im Wernigeröder Aufbauspiel. Beim Stand von 5:5 konnten sich bis dato nur die Torhüter beider Mannschaften auszeichnen. Das Spiel des HVW war viel Stückwerk. Immer wieder rannten sich die Gäste nun in der gegnerischen Abwehr fest oder warfen den Ball gar weg. Die Heimmannschaft hatte in der Folge leichtes Spiel. Ein 7:0-Lauf brachte schon früh im Spiel Klarheit. Zur Pause wechselten die Mannschaften beim Stand von 17:08 die Seiten. Das Prunkstück der Vorsaison, der Angriff, ließ abermals das schnelle Tempospiel und konsequente 1:1-Aktionen vermissen.
Das Trainergespann Kerkau/Nierlein machte den Spielern klar, dass dies auch eine Frage von Charakter und Leidenschaft in Halbzeit 2 werden würde. Und erneut schien die Mannschaft verstanden zu haben. Nach nur wenigen Minuten konnten die Wernigeröder aus einem 9 Tore Rückstand einen Rückstand von nur noch 5 Toren machen. Und es war mehr drin. Per 7-Meter gab es die Chance nochmal um einen Treffer den Abstand zu verkürzen. Der Strafwurf blieb jedoch ungenutzt. Es kam, was leider zu oft in dieser Spielzeit passierte. Die Köpfe der Wernigeröder gingen nach 1-2 schwachen Aktionen runter. Eine Zeitstrafe gegen die HVWler sollte den entgültigen K.O. bringen. Die Gastgeber nutzten dies, um innerhalb von nur 8 Minuten einen 9:0 Lauf hinzulegen. Der Rest ist schnell geschrieben. Der USV Halle gewann das Spiel mit 33:21. Ein auch in der Höhe verdienter Sieg der Gastgeber.
Das Trainergespann war nach dem Spiel fassungslos: „Wir fahren hierher, um zwei Punkte zu holen. Wir starten mit einer Führung ins Spiel und erhalten dennoch keine Sicherheit. Jeder Spieler ist aktuell mit sich zu sehr beschäftigt, als das wir eine Einheit darstellen. Sicherlich ist dies auch auf die aktuelle Tabellensituation zurückzuführen. Wir versuchen als Trainer immer wieder Reize zu setzen, andere Ansprachen zu machen. Dies scheint auch immer wieder kurzfristig zu funktionieren. Leider schaffen wir es aktuell nicht unsere vorhandene Qualität abzurufen. Man kann kaum glauben, dass die Trainingsmannschaft die selbe ist, wie die am Spieltag. Da macht der Kopf extrem viel.“
 
HVW: Grawe, Reuter - Kopp, Reinert(2), Richter, Kaufmann(5), O.Christiansen(1), Hanke(2), Conradi(2), Boudras, Bollmann(1), N. Christiansen, Tischer(2), Hoffmann, Hotopp(6)
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Kirschweg 29
38855 Wernigerode
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