Frauen des HVW feiern Heimsieg

Frauen des HVW feiern Heimsieg

Knapp drei Monaten fieberte die Frauenmannschaft des HV Wernigerode auf das nächste Punktspiel hin. Am Sonntag war es dann endlich wieder soweit. Vor heimischer Kulisse lieferten sie sich eine Partie auf Augenhöhe mit ihren Gästen aus Westeregeln.

Jedoch musste das Trainergespann aus dem Harz zuvor personell umplanen, da drei der Spieler krankheits- und arbeitsbedingt absagen mussten. Somit spielte Lara Ullrich ihr erstes Spiel im Damenbereich. Die 16-Jährige überzeugte mit Schnelligkeit, Selbstbewusstsein und Treffsicherheit. Auch Chantal Koebke entschied sich kurzerhand mitzuspielen, hierfür nochmal ein großes Dankeschön.

Die Wernigeröderinnen kamen selbstbewusst und motiviert aus der Coronapause und wollten nun ihr Maximum abrufen. „Spaß am Handball“ sollte das Motto der Partie sein, so das Trainergespann um Yvonne Gessing. Man wollte ausprobieren, was zuvor trainiert wurde.

Die erste Halbzeit war geprägt von einer Verfolgungsjagd auf den jeweiligen Gegner. Keiner Mannschaft gelang es über die Länge einen klaren Vorsprung auszubauen. Grund dafür ist die Abwehr, die auf beiden Seiten sicher stand. Kristin Fröling machte es Ihrer starken Gegenspielerin Michaela Götze aus Westereglen nicht leicht und verhinderte so des Öfteren ein erfolgreiches Durchkommen. Kleine Fehler wurden mit schnellen Gegenstößen bestraft. Vor allem Maxima Deutschmann und Franziska Niggermann konnten so zum torreichen Spiel in der Wernigeröder Zindelhalle beitragen. Doch auch im Angriffsspiel konnten die Gastgeberinnen mit Kreativität punkten. Spielzüge glückten und Caroline Gille war treffsicher aus der zweiten Reihe. Die Wernigeröderinnen spielten gut zusammen, waren viel in Bewegung und machten kaum technische Fehler. Auf der Rückraum Mitte zogen Henrike Paske und Chantal Koebke immer wieder das Spiel an.

Aber auch die Gegnerin wollten die zwei Punkt mit nach Hausen nehmen und schenkten ihren Gastgeberinnen nichts. Somit bleibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Doch durch zwei Tore von Lara Ullrich und Anne Priesterjahn gelang es den Wernigeröderinnen einen kleinen Vorsprung kurz vor der Halbzeit-Sirene auszubauen (12:10).

In der Kabine gab das 3er-Trainergespann hilfreiche Tipps an das Team, wie es den Angriff noch schneller gestalten könne, zum Beispiel durch Einlaufen der Außen. Motiviert und konzentriert kamen die Gastgeberinnen aus der Kabine.
Schon nach den ersten drei Minuten bauten die Wernigeröderinnen mit Toren von Anne Priesterjahn, Lara Ullrich sowie Franziska Niggemann ihre Führung weiter aus (15:10). Daraufhin kassierten die Wernigeröderinnen jedoch eine Zeitstrafe. Doch dem Gegner ist es in der Überzahl nicht gelungen, aufzuholen. Stattdessen spielten die Gastgerberinnen ihren Handball konzentriert weiter, stießen gut in die Lücken und belohnten sich mit Torerfolgen. Auch das gute Stellungsspiel von Marie Mundt am Kreis sorgte für ein erfolgreiches Durchkommen der Rückraumwerferinnen. So dass sie in der 39. Minute Spielminuten ihre Führung auf 19:12 ausbauen konnten.

Doch die Gäste arbeiteten stark dagegen und kämpften sich bis zur 45. Spielminute noch einmal auf drei Tore ran (20:17). Das Wernigeröder Trainergespann reagierte daraufhin mit einer Auszeit. Hier motivierten sie ihre Spielerinnen nochmal und gaben individuelle Ratschläge. In der zweiten Halbzeit hatte auch Torfrau Jasmin Gessing einen großen Erfolg an dem Sieg der Mannschaft und hielt teilweise klare Torchancen von den Frauen aus Westeregln. In den letzten zehn Minuten des Spiels machten die Gastgeberinnen klar, dass sie die zwei Punkte unbedingt in den Harz holen wollen und mobilisierten noch einmal alle Kräfte. Sie setzen auf Tempo nach vorne, so dass Franziska Niggemann, Lara Ullrich und Kirsten Leube punkten konnten.

Kurz vor Schluss kamen die Gäste noch einmal auf zwei Tore, durch einen verwandelten 7-Meter, heran. Am Ende warf jedoch Maxima Deutschmann die Wernigeröderinnen zum 25:22-Sieg.

Die Stimmung in der Halle war super, die Fans unterstützten ihre Heimmannschaft lautstark von der Tribüne aus. Auch die Bank jubelte für ihre Spielerinnen. Dank ihrer guten Abwehr, Teamgeist und schnellen Abschlüssen hatten die Wernigeröderinnen allen Grund zum Jubeln.

Der 25:22-Sieg bestätigt, dass die Wernigeröderinnen nicht unterschätzt werden dürfen. Mit den gewonnenen zwei Punkten stehen sie nun auf dem dritten Tabellenplatz.

Das Trainergespann um Yvonne Gessing zeigt sich nach dem Spiel sehr erfreut über das Trefferbild, denn viele Wernigeröderinnen konnten sich an diesem Spieltag mit Toren belohnen. „Wir haben gezeigt, was wir draufhaben. Wir schaffen es jetzt unser Team zu formen, uns aufeinander abzustimmen und in die Lücken nachzustoßen. Mit diesem Spiel und etwas überraschenden Sieg sind wir vollends zufrieden.“

Das nächste Spiel bestreiten die HVW-Damen am 26. Februar 2022 zu Hause gegen die GWT HarzLuchse. Hier wollen sie an die Leistung aus dem letzten Heimsieg anknüpfen.

  1. Gessing, Y. Gessing; A. Priesterjahn (6), P. Henrike, C. Gille (4), Ch. Koebke, M. Deutschmann (4), K. Leube (2), M. Mundt (1), K. Fröling F. Niggemann (4), L. Ullrich (4)
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