Heimstarke Frauen erkämpfen sich Sieg im letzten Saisonspiel

Heimstarke Frauen erkämpfen sich Sieg im letzten Saisonspiel

Das letzte Aufeinandertreffen in dieser Saison bestritten die Frauen des HV Wernigerode gegen den Tabellennachbarn der HSG Börde. Pünktlich um 15:00 Uhr ertönte der Anpfiff der beiden unparteiischen Schiedsrichter in heimischer Halle.

Die Wernigeröderinnen hatten Anwurf und starteten somit den ersten Torversuch, der jedoch von der gegnerischen Torhüterin pariert wurde. Die HSG Börde hatte bei Ihrem ersten Angriff mehr Erfolg und gingen so 0:1 in Führung. In den nachfolgenden 9 Minuten schafften es die Hausherrinnen über Anne Berghof und Kirsten Leube jeden Führungstreffer der Gäste bis zum 5:5 auszugleichen. Jedoch schlichen sich einige Unstimmigkeiten in der HVW Abwehr ein, welche die Oscherslebenerinnen zu nutzen wussten und erstmals auf 6:9 davonziehen konnten. Folgerichtig nahm das Wernigeröder Trainergespann eine Auszeit.

Die Abwehr wurde neuformiert und für den Angriff neuen Input gegeben. Mit einem schnellen Doppeltorerfolg von Sophie Gattermann und Julia Gessing verkürzten die Harzerinnen auf 8:9. Postwendend mit Druck und schnellem Umschaltspiel ließen das die Gäste aus der Börde nicht auf sich sitzen und stellten den ursprünglichen Abstand wieder her. Nach dem Anschlusstreffer von Chantal Koebke zum 10:12 in der 21. Minute griff auch der Trainer der HSG zur Timeoutkarte. In letzten 9 verbleibenden Spielminuten der ersten Hälfte wurden von den heimstarken Wernigeröderinnen wieder die Angriffe kontrolliert und mit Druck aufgebaut. So konnte sich wiederum Chantal Koebke im Doppelpack durchsetzen und wenig später

erzielte Marie Christin Mundt nach einem super Kreisanspiel von Lara Ullrich den Ausgleichstreffer zum 13:13. Das letzte Tor des ersten Durchgangs markierte jedoch die Führungsspielerin aus der Börde, sodass ein 13:14 auf der Anzeigetafel zu Buche stand.

Nach der Pause wollten die Harzerinnen an den Spielfluss der ersten Halbzeit anknüpfen. Mit Schwung, Elan und vor allem Kampfgeist ging es weiter. Sie hielten dem Angriff der Gäste aus der Börde stand und glichen postwendend aus. Als Lisa Freyth über rechts Außen zum 18:18 traf und kurz darauf Gina Kregelin den Strafwurf erfolgreich zum 19:18 verwandeln konnte, hatte man das Gefühl, dass nun die Wernigeröderinnen das Zepter übernehmen wollen. Nach erneutem Führungswechsel nahm das Spiel weiter an Spannung zu. Fest stand: „hier geht noch was“. Nach dem den erneuten Ausgleichstreffer von Lara Ullrich zum 21:21, nahm die HSG Börde in der 46. Minute ihre zweite Auszeit. Diese nutze das Wernigeröder Trainergespann Gessing / Liebecke um erneut den Angriff umzustellen. Nachdem die Gäste sowohl die Außen- als auch die RL- Position mit Manndeckung aus dem Spiel nahmen, musste die anderen Spielerinnen Ihr bekanntes und gewohntes Spielsystem verlassen und so hieß die Devise „Bewegung ohne Ball“ und „Nachlaufen“. Hier sollte sich das Durchsetzungsvermögen und das Rückraumtraining aus den letzten Trainingseinheiten. auszeichnen. Mit einem Doppelpack erspielten sich die Wernigeröderinnen die erneute Führung im Spiel. Die Gäste schafften es nun nicht mehr auszugleichen. Sie blieben zwar immer in Schlagdistanz und hofften auf Fehler der Gastgeber, doch dazu kam es nicht. Mit Selbstvertrauen und dem Publikum hinter sich, hielten die HVW Damen dem Druck stand. Im Angriff wurden geduldig die Lücken gesucht. Marie Christin Mundt markierte so auch nochmal 2 Tore aus der ungewohnten Rückraumposition und auch Maggy Fehnle konnte sich am Kreis erfolgreich in Szene setzen. Erfreulicher Weise konnten sich im letzten Saisonspiel alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Das letzte Tor des Spieles zum 30:28 gelang zwar den Gästen durch einen sehenswerten direkten Freiwurf, doch die Freude bei den Wernigeröderinnen kannte keine Grenzen. „Wieder einmal haben die Mädels bewiesen, dass sie dem Druck standhalten können und ein Spiel auch in den letzten 15 Minuten drehen können. Wir sind sehr stolz auf die Mannschaft. In der Saison gab es Höhen und Tiefen. Einige Spiele wurden unnötig verloren, andere nur knapp mit einem Tor. Unser Saisonziel haben wir erreicht und die Mannschaft ist zusammengewachsen und hat sich entwickelt.“ So das Trainerduo nach dem Spiel.

Die Mannschaft bedankt vor allem bei Ihren beiden Torhüterinnen Doreen Torge und Christine Zabel. Mit der Erfahrung von Doreen und dem komplett anderen Stellungsspiel von Tine haben sie der Mannschaft in allen Spielen besonders aber in den letzten Spielen sehr viel Rückhalt gegeben. Mit Ihren Leistungen sind sie ein großer Mehrwert für das Team. DANKE

Auch unserer Physio Susann Köhler sagen wir Danke. Sie ist immer da, wenn mal jemand etwas zum Kühlen, ein Tape oder einen festen Druckverband braucht. Auch bei dem einem oder anderen Spaß ist sie dabei und immer für einen „klugen“ Spruch zu haben. DANKE

Der größte Dank gilt unseren Familien, Freunden und Fans. Ihr seid es, die uns jedes Wochenende unterstützen, ob von der Tribüne oder uns Zuhause „frei gebt“ um den Tag in der Halle zu verbringen. Mit Trommeln, aufmunternden Worten, klatschen, Stimmung und lauten Anfeuerungsrufen habt ihr uns immer wieder nach vorne getrieben und neu angespornt. Die Mannschaft freut sich über Eure Rückendeckung und den Halt, den Ihr uns damit gebt. DANKE

HVW: Torge, C. Zabel – L. Ullrich (2), C. Koebke (5), K. Leube (5), M.-C. Mundt (5), G. Kregelin (2), A. Berghof (5), M. Fehnle (1); L. Freyth (2); S. Gattermann (1); J. Gessing (2)

 

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HV Wernigerode e.V.
c/o Yvonne Gessing
Kirschweg 29
38855 Wernigerode
Tel.: (+49) 1511 4921763
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