HV Wernigerode II unterliegt in Aschersleben

Am Samstag ging es für unsere Zweite nach Aschersleben.
Die anstehende Partie war für den Saisonverlauf entscheidend, da beide Mannschaften Punkte für eine gute Platzierung in der Bezirksoberliga benötigen. Dabei schien der Spielstil der Gastgeber, geprägt durch schnelles Umschaltspiel, den Wernigerödern eigentlich zu liegen.
Die Begegnung begann auf Augenhöhe. Wernigerode setzte auf druckvolle Angriffe und koordiniertes Spiel, während Aschersleben durch präzise Einzelaktionen glänzte. Nach einer Viertelstunde stand es ausgeglichen 10:10. Zwar ließ die Wernigeröder Abwehr erhebliche Lücken, doch der Angriff hielt das Spiel eng. Beim Stand von 18:17 für Aschersleben ging es in die Halbzeitpause, mit dem Gefühl, dass alles offenblieb.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit setzte sich das ausgeglichene Spiel fort. Beim Stand von 25:24 in der 42. Minute schien die Partie völlig offen. Doch dann verloren die Harzstädter im Angriff die Ordnung. Unsaubere Pässe, überhastete Abschlüsse und fehlende Abstimmung führten dazu, dass Aschersleben Stück für Stück davonzog. Noch dazu wurde der Faden in der Abwehr komplett verloren.
In der Schlussphase zeigte Aschersleben seine Routine und erhöhte kontinuierlich den Abstand. Wernigerode hingegen konnte nicht mehr nachlegen und musste sich schließlich mit 37:29 geschlagen geben.
Trotz einer starken Anfangsphase zeigte sich, dass die Gäste in entscheidenden Momenten die Konstanz und Präzision vermissen ließen. Diese Niederlage könnte sich im Saisonverlauf als schmerzlich erweisen, während Aschersleben mit einer überzeugenden Leistung seine Position in der Tabelle festigt. Wernigerode wird in den kommenden Spielen vor allem an der Effizienz im Angriff und der Stabilität in der Abwehr arbeiten müssen.
Nach dem Spiel holte das Trainergespann Meseck/ Hoffmeister erst einmal tief Luft. Leider reichten am Ende dem Gegner 5 Minuten um das Spiel für sich zu entscheiden und am Ende hat Aschersleben auch verdient gewonnen. Jetzt gibt es eine zweimonatige Spielpause in der es zählt die gemachten Fehler in der Hinrunde aufzuarbeiten, um einen erfolgreichen Start in die Rückrunde hinzulegen.
HVW: Konstabel, Hübschke – Kopp (4), G. Reinert (5), Lamprecht, Deicke (3), König (1), Hamburger, Schulze (2), S. Reinert (1), Schmidt (5), Raabe, Weber (8)