Kompliment des Gegners und ungewohnte Torleute

Kompliment des Gegners und ungewohnte Torleute

 

Am vergangenen Samstag stand für die e-Jugend des HVW das schwere Auswärtsspiel in Westeregeln an. 
Die Heimmannschaft ging mit bisher nur einer Saisonniederlage und mit dem Gefühl eines deutlichen Hinspiel Erfolgs in das Rückspiel gegen die Harzer.

 

Nach nur 4Minuten sah auch alles danach aus, als wenn für die Wernigeröder absolut nichts zu holen wäre. Beim Stand von 4:1 wurde durch das Trainergespann Kerkau/Wichmann bereits die erste Auszeit im Spiel genommen. 
Ein klarer Appell an die Mannschaft schien die Kids des HVW aufzurütteln und das Selbstvertrauen zurück zu bringen.
Nach 12Minuten stand eine 5:6 Führung für die Gäste aus der bunten Stadt zu Buche.
Der Heimtrainer nahm nun seinerseits eine Auszeit. Nach dieser kurzen Pause entwickelte sich ein enges Spiel. Viele unnötige Fehlpässe, Schrittfehler und vergebene Torchancen verhinderten eine Halbzeitführung. So ging der HVW mit einem 2 Tore Rückstand in die Kabine (11:9).
Wohlwissend, dass noch längst nichts verloren ist, schöpften die Wernigeröder neuen Mut und versuchten das Unmögliche möglich zu machen.
Doch leider misslang der Start in Durchgang Zwei. So fingen sich die Kids des HVW schnell die nächsten drei Gegentore, ohne dabei selber zu treffen.
Aber auch nun gaben sie sich nicht auf. Immer wieder kam man auf 3 bis 4 Tore an Westeregeln heran. Doch am Ende schwanden immer mehr die Kräfte, da auf Grund der knappen Personenzahl nur ein Wechselspieler zur Verfügung stand.
Am Ende gewann Westeregeln verdient das Spiel mit 22:15. 
Die Vorstellung der Wernigeröder an diesem Samstag war dennoch mehr als respektabel. Man lieferte eine deutlich
höhere Gegenwehr als noch im Hinspiel. Dies zeigt die wirklich positive Entwicklung der letzten Monate.
Das größte Kompliment an diesem Samstag kam dann vom Trainer Westeregelns, der über die gute Entwicklung der Kids des HVW staunte und die gesamte Mannschaft lobte.
Ein Sonderlob galt den beiden Aushilfstorhütern des HVW, die den verletzten Stammkeeper vertraten und ihre Sache sehr ordentlich machten.
Trainer Kerkau war nach dem Spiel positiv gestimmt: „Die Leistung heute war sicherlich nicht die stärkste der Saison. Doch der Kampf und die Leidenschaft haben auch heute gestimmt. Mit 23 Fehlpässen oder technischen Fehlern und dann noch 14 vergebenen Torchancen kann man so ein enges Spiel nicht gewinnen. Kompliment an die 8 Spieler, die über 40Minuten wirklich alles rausgehauen haben. “

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