mA-Jugend scheitert in Magdeburg

mA-Jugend scheitert in Magdeburg

MA-Jugend unterliegt in Magdeburg

Es gibt Tage da fällt es einem schwer einen objektiven Bericht zu verfassen.

Erstmal hatten wir ein HVW Team, das in der ersten Spielhälfte so schwach gespielt hat, wie man es selten gesehen hat. Verloren haben die HVW Jungs selbst, die so unsagbar viele Fehler in der Offensive produziert haben, das ist unverständlich.

Auf der anderen Seite wurde das Match von zwei Jungschiedsrichtern geleitet, die mit der Situation absolut überfordert waren. Wer unsere Berichte liest, kann erkennen, das man ganz selten Kommentare zu den Schiedsrichterleistungen findet, aber diesmal muss man es mal kommentieren. Es ist sicherlich wichtig Nachwuchs für die Schiedsrichtergilde auszubilden, aber wenn ein junges gemischtes Schiedsrichterteam so ungleich pfeift, dass der eine Schiedsrichter sich nicht traut etwas zu entscheiden und im ganzen Spiel kaum einen Pfiff ertönen lässt und der der andere sehr viele Aktionen für die Heimmannschaft bewertet, dann darf man schon mal hinterfragen, ob es nicht besser ist in der Sachsen Anhalt Liga erfahrene Unparteiische anzusetzen. Gerade in der Schlussphase als sich die HVW Jungs wieder ran gekämpft hatten, da waren die Entscheidungen des männlichen Schiedsrichter gelinde gesagt nicht nachzuvollziehen.

Nun zum Spielverlauf. Durch die vielen Bauarbeiten rund um Magdeburg kamen die Wernigeröder verspätet in der Halle an. Aber das kann es ja nicht gewesen sein, womit sich die schwache Leistung der Gäste erklären lässt. Von Beginn an fehlte die Körpersprache, die Aggressivität in der Deckung und vor allem die Entschlossenheit in der Offensive. Den ersten Wurf setzten die HVW Jungs noch an den Pfosten, aber in der Folge häuften sich Abspielfehler und Fehlwürfe in der Art, das der HSV mit einer Leichtigkeit davon ziehen konnte, das einem Angst und Bange werden musste. Einzig Noah Balint hielt in der ersten Halbzeit ernsthaft dagegen, alle anderen spielten weit unter ihren Möglichkeiten. Somit war ein Halbzeitrückstand von 12:19 aus Sicht des HVW völlig verständlich.

Nach der Pausenansprache stellten die Trainer die Deckung um, aber der Erfolg einer Optimierung der Defensivleistung blieb aus. Bis zur 43. Minute konnten die Gastgeber den Vorsprung (24:18) bei sechs Toren halten. Danach startete der HVW die Aufholjagd. Einen großen Anteil daran hatte jetzt Torwart Olaf Dannewitz, der zahlreiche Bälle entschärfen konnte. Innerhalb von fünf Minuten waren sie auf 24:23 heran gekommen.Bis zur 55. Minute wogte das Match jetzt hin und her. 30:28 führten die Hausherren. Dann begann die große Zeit des männlichen Schiedsrichters, der in den letzten drei Minuten vier Zeitstrafen gegen den HVW verhängte und zweifelhafte Entscheidungen fällte. Am Ende ging das Match mit 31:29 verloren. Die Aufregung nach dem Spiel war groß auf Seiten der Verantwortlichen und Fans des HVW, aufgrund der spielentscheidenen Regelauslegung der Schiris.

Trainer Jens Kaufmann konnte seine Enttäuschung nach der Begegnung nicht verbergen. „Ich kann mir nicht erklären, warum meine Spieler bis zur 40. Minute so schwach agiert haben. Man merkte in keinem Moment den Willen zum Sieg. Vielleicht haben sie den Gegner, der ja zu dem Zeitpunkt Tabellenletzter war, auf die leichte Schulter genommen. Viele meiner Jungs riefen nicht ihre Möglichkeiten ab. Solch eine Leistung habe ich selten erlebt. Zu den Schiedsrichtern will ich mich jetzt nicht äußern, sonst droht vielleicht noch Ungemach. Die tolle Aufholjagd in den letzten zwanzig Minuten, hat mir gezeigt, dass es geht, wenn sich alle zusammen reißen. Die Niederlage braucht man nicht schön reden. Verloren haben wir nach insgesamt 26 Fehlwürfen und Fehlern selbst. Da müssen wir im Training ansetzen“.

HVW: Deisting, Dannewitz – Hase(3), Eilers, Reinert(2), Balint(11), Toerne(2), Christiansen(4), Conradi(5), Schaper, Koletzki(2)

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