mA-Jugend unterliegt Wittenberg

Zum Spiel Tabellenvierter gegen Tabellendritter empfing die mA-Jugend des HV Wernigerode den SV Grün Weiss Wittenberg/Piesteritz.
Die Gäste hatten bis dato nur einen Begegnung verloren und waren als weiterer Gradmesser erwartet worden.
Den besseren Start erwischten die Spieler aus der Bunten Stadt. In der 8. Spielminute führten die HVW Jungs überraschend mit 7:2. Eine frühe Auszeit der Gästetrainer brachte auch nicht sofort die gewünschte Besserung im Spiel der Wittenberger. Eine taktische Umstellung auf Manndeckung gegen Johann Hahne wussten die Mitspieler des Wernigeröders gut zu nutzen und fanden immer wieder den freien Raum, um sich in Wurfposition zu bringen. Bis zur 16. Minute wuchs die Führung sogar noch weiter auf 14:8. Eine eigene Auszeit des HVW Trainertrios brachte das eigene Team aus dem Spielfluss. In den folgenden Minuten nutzten die Harzer ihre teils freien Chancen nicht und brachten die Auswärtsmannschaft so wieder ins Spiel zurück. Die Gastmannschaft verkürzte bis zur 21. Minute auf 15:14. Beim Heimteam lief nicht mehr viel zusammen und in der Abwehr konnten die körperlich starken Wittenberg nicht gestoppt werden. Die SV Spieler waren jetzt am Drücker. Sie drehten das Spiel bis zum Pausenpfiff auf 18:20.
Nach dem Wechsel kamen die Gäste stärker aus der Kabine zurück. Mit intensiver körperlicher Abwehrarbeit kamen sie zu Ballgewinnen und konnten in der Offensive viele Angriffe erfolgreich abschließen. 21:27 stand in der 39. Minute auf dem Tableau und zwang die HVW Trainer zur nächsten Auszeit. Die Wernigeröder hielten nun dagegen, das Match war nun ausgeglichen. Die Harzer Trainer haderten aber mit der körperbetonten Abwehrausrichtung der Gastmannschaft. Bis zur 57. Minute war die Führung der Wittenberger noch bei fünf Toren (30:35). In den Schlussminuten konnten die Gastgeber den Rückstand nur noch auf 35:38 verkürzen.
HVW Trainer Kaufmann sagte nach dem Spiel."Uns war von vornherein klar, das wir es hier mit einem Staffelfavoriten zu tun haben. Dementsprechend haben wir uns im Training vorbereitet und eingestellt. Leider hatten wir unter der Woche mit Krankheiten von Leistungsträgern zu tun und somit mit verlief das Training nicht unter den besten Voraussetzungen.
Wir haben trotzdem gut ins Spiel gefunden und uns bis zur ca 20. Minute überragend präsentiert, leider verliessen uns dann die Kräfte und die nachfolgend eingesetzten Spieler, konnten nicht oder nur teilweise an die Qualität der anderen heran reichen.
Die Spieler der Spielgemeinschaft aus Wittenberg zeigten uns in ihrer körperlichen / spielerischen Präsents die Grenzen auf, die in der Gemeinschaft unserer Mannschaft noch zu instabil sind . Hinzu kommt das wir gegen einen Gegner gespielt haben, die zu 70 % einen Jahrgang älter waren als unsere Spieler und zwei von ihnen im Spiel danach, noch längere Einsatzzeiten in der Männer 1 von Wittenberg hatten. Im großen und ganzen sind wir trotzdem zufrieden mit unserem Auftritt, wir werden weiter hart arbeiten, um die Qualität von jedem Spieler weiter zu verbessern und uns somit weiter zu entwickeln. Das Team will dieses annehmen und das macht uns Mut für die weiteren Aufgaben in der Oberliga".