Männer beenden Nierderlagenserie

Umkämpfter Punktgewinn in Köthen.
Zum Duell der beiden Kellermannschaften kam es am Freitag Abend in Köthen. Die Regionalliga Reserve der Bachstädter empfing den HV Wernigerode. Letzter gegen Vorletzter, die Bedeutung dieser Begegnung waren allen klar. In der Vergangenheit war diese Konstellation immer ein Garant für packende Spiele mit guter Zuschauerbeteiligung. Auch dieses Mal fanden viele Zuschauer den Weg in die Sporthalle, obwohl die Anwurfzeit mit 20 Uhr sicher nicht dazu einlud.
Beide Mannschaften agierten von Beginn an zerfahren. Fehler und Fehlwürfe bestimmten den Ablauf. Die Hausherren hatten dabei noch den besseren Start und konnten mit 2:0 in Führung gehen. Die Harzer konnten das Blatt aber wenden und ein 4:0 Lauf sorgte für den 4:2 Vorsprung für die HVW Akteure. Köthen konnte wieder ausgleichen und so verlief die erste Halbzeit immer abwechselnd was die Führung anging. Mit 12:11 für die Gastgeber ging es zum Pausentee.
Nach dem Wechsel waren die Bachstädter etwas präsenter und konnten in der 36. Minute einen zwei Tore Vorsprung zum 16:14 verbuchen. Dieser hielt bis zur 45. Minute. (20:18). Darauf folgte ein 4:0 Lauf der Wernigeröder und das Pendel schien sich für die Gastmannschaft zu entscheiden. Diese konnten den Flow aber nicht nutzen, erneut brachten diese sich durch einfache tech. Fehler in die Bredouille. Die Köthener Crew nutzte dies und war beim 24:23 (53.) erneut im Vorteil. Die Spannung in der Halle war spürbar. Beide Fanlager unterstützten ihre Teams. In der 57. Minute waren die Harzer wieder mit einem Tor voraus (25:26). Der von den Anhängern viel umjubelte Ausgleich zum 26:26 setzte den Schlusspunkt unter diese Partie.
HVW Trainer Tobias Kerkau sagte nach dem Spiel. " Insgesamt müssen wir heute mit dem Punkt leben. Man hat unseren Jungs den Willen, zugleich aber auch die Unsicherheit angemerkt. Wir schaffen es aktuell nicht uns für gute Phasen im Spiel zu belohnen. Anstatt bei einer Führung im Kopf ruhiger zu werden, passieren uns immer dann in dieser Saison eigene Fehler. Es wird irgendwann der Moment kommen, in dem der Knoten platzt. Im kommenden Heimspiel können wir befreut aufspielen, mal schauen was das bewirkt".
HVW: Reuter- Kopp, Reinert(1), Eilers, Richter(3), Kaufmann(9), O. Christiansen, Hanke(1), Conradi(2), Boudras, Bollmann, N. Christiansen(4), Tischer(3), Hotopp(3)