Neu formierte Frauenmannschaft mit knapper Niederlage

Neu formierte Frauenmannschaft mit knapper Niederlage

Einen Schlagabtausch der ersten Klasse boten sie, die Wernigeröder Handballerinnen bei den Gastgeberinnen aus TSV Wefensleben.

Spannend bis zur letzten Minuten gestalteten beide Mannschaften ein aufregendes Spiel auf Augenhöhe. Doch am Ende hatten Wefenslebens Damen die Nase vorn und konnten mit Ach und Krach über ein 27:26 vor ihren Fans jubeln. Die Wernigeröderinnen kehrten zwar ohne Punkte in die Heimat zurück, konnten sich aber beim Vizemeister der vergangenen abgebrochenen Saison sehr gut verkaufen.

Das komplette Spiel war geprägt von einer Verfolgungsjagd auf den jeweiligen Gegner. Keiner Mannschaft gelang es über die Länge des Spiels einen klaren Vorsprung auszubauen.
Die Wernigeröderinnen kamen selbstbewusst und motiviert aus der Saisonpause und wollten nun ihr Maximum abrufen. Auch der Kader der HVW-Frauen ist gewachsen, dank der Unterstützung der ehemaligen B-Jugend und den Frauen aus Ilsenburg. Mit 14 Spielerinnen reisten sie am Sonntag, dem 27. September nach Wefensleben mit dem Traum den ersten Sieg der Saison einzufahren.
Bevor das Spiel um 14:00 Uhr startete gab es noch ein paar motivierende Worte vom Trainerteam der HVW-Damen. Es wurde an die vergangenen schweißtreibenden Trainingseinheiten und Testspiele appelliert. Vor allem, dass das Team an die zuletzt erbrachten Leistung anknüpfen und mit Freude und Spaß am Handball in die Partie gehen solle.
Vor 40 Zuschauern gingen die Wernigeröderinnen in der 2. Minute mit einem Tor von Carolin Gille 0:1 in Führung. Doch der Gegner hielt entschlossen dagegen und glich den Spielstand in der 9. Minute auf ein 4:4 aus. Eine 2-Minuten-Zeitstrafe für Wefensleben ermöglichte den Harzerinnen die 4:6 Führungen durch Maxima Deutschmann und Carolin Gille in der 11. Minute. Doch der Vorsprung verschwand in der 19. Minute und die Gastgeber führten mit 10:8 durch Christin Bortfeldt, die beste Werferin der Heimmannschaft mit 14 Toren.
Die letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit verliefen ausgeglichen, leider mussten die HVW-Frauen auf ihre Halbrechte Maxima Deutschmann verzichten, da sie sich bei einem Sturz eine leichte Gehirnerschütterung zuzog. Beide Mannschaften zeigten ihre Stärken in einem kreativen Angriffsspiel mit viel Bewegung und schnellen Abschlüssen. Auch die Abwehr stand auf beiden Seiten gut und jeder Fehler wurde mit einem Gegentor bestraft. Am Ende ging es mit einem 15:15 Unentschieden in die Halbzeitpause. Hier motivierten sich die Frauen aus Wernigerode gegenseitig und fokussierten sich auf die kommende 2. Halbzeit, in der sie nochmal alles geben wollten.
Doch zunächst gingen die Gastgeberinnen mit zwei Toren in Führung. Die Frauen des HVW ließen das nicht auf sich sitzen und kämpften sich durch die Tore von Anne Priesterjahn und Johanna Ahlsleben zum 17:17 Unentschieden. Daraufhin war es ein hartumkämpftes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den beiden Teams. Immer wieder gingen die Gäste aus Wernigerode durch taktisch gutdurchdachte Spielzüge in Führung. Aber nicht nur die Harzerinnen wollten unbedingt gewinnen, sondern auch die Gastgeberinnen wollten an den Erfolg der vergangenen Saison anknüpfen. In der 51. Minute lagen die Gäste noch mit einem Tor (24:23) zurück. Fünf Minuten vor Spielende zeigte die Tafel einen Spielstand von 24:24 an. Beide Teams mobilisierten noch einmal alle ihre Kräfte um den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Denn jubeln konnte nur, wer einen klaren Kopf behielt. Die Gastgeberinnen kassierten noch eine 2-Minuten Zeitstrafe in der 56. Minuten. Daraufhin traf Emilia Weiler, die beste Torschützin auf der Wernigeröder Seite mit 7 Toren, konzentriert vom 7-Meterpunkt zum 26:26-Unentschieden in der 58. Minute. Kurz vor Ende des Spiels aber gab es noch einmal einen 7-Meter Strafwurf für die Gastgeberinnen. Diese Chance wurde schlussendlich sicher zum 27:26 Sieg für die Gastgeberinnen verwandelt.

Die Wernigeröderinnen waren enttäuscht, dass der erste Spieltag nicht mit einem Sieg endete. Jedoch konnten sie sich beweisen und das Bild der vergangenen Saison deutlich verbessern. Ihr Handball war schnell, konzentriert und ideenreich und die Ausbeute am 7-Meterpunkt war ohne Verluste. Sie konnten sich gut mit der ungewohnt kleinen Halle engagieren und jede Spielerin erbrachte eine gute Leistung.
Das nächste Spiel bestreiten die Wernigeröder Handballdamen am Samstag, dem 03. Oktober um 16:00 Uhr vor heimischer Kulisse in der Sporthalle unter den Zindeln. Hier wollen sie den ersten Sieg einfahren und den Damen des HC Salzlands die Stirn bieten.

Tore: A. Priesterjahn (3), C. Gille (3), C. Koebke (1), C. Reichelt (3), M. Deutschmann (2), E. Weiler (7), I. Liebecke (2), J. Ahlsleben (2), A. Walther (3)

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