Stark begonnen und dann stark nachgelassen

Stark begonnen und dann stark nachgelassen

Für die männliche A- Jugend des HV Wernigerode ging es am vergangenen Sonnabend zum Barlebener HC. Trotz der ungewohnt frühen Anwurfzeit (12.00 Uhr) war man gewillt beide Punkte in die Bunte Stadt am Harz zu entführen.

 

Das dieses kein leichtes Unterfangen wird, war der gesamten Mannschaft bewusst. Aber gestärkt und Selbstbewusst aus der letzten Partie gegen Irxleben, wollte man auch diese Hürde angehen. Gleich zu Beginn der Partie zeigten die Wernigeröder das sie gewillt sind dieses Ziel umzusetzen. Schnell ging man 0:2 in Führung. Über die Station von 1:3 zog man ohne größere Probleme auf 1:6 davon. Wahrscheinlich dachten zu diesem Zeitpunkt alle Spieler das dieses Spiel schon gewonnen sei und das es ein leichtes werde, beide Punkte mit nach Hause zu nehmen. Zunehmend wurde im Angriff und der Deckung geschludert. So baute man den Gastgeber unnötiger Weise auf. Beim Stand von 7:7 schaffte folgerichtig Barleben den Ausgleich. Wernigerode nahm eine Auszeit, um diesem Trend entgegen zu wirken. Dieses gelang aber nur bedingt. Konnte man bis zum 10:10 noch mithalten, sah man sich zur Halbzeit mit 16:13 im Rückstand. Dementsprechend gab es genügend Redebedarf in der Halbzeitpause. Trainer Meseck versuchte seine Mannen wieder wach zu rütteln. Nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit schien dieses auch Früchte zu tragen. So konnte man wieder auf 18:16 verkürzen. Doch die Wernigeröder schienen von der robusten Gangart der Gastgeber beeindruckt und so konnte sich Barleben auf 20:16 absetzen. Viel zu schnell wurden die Angriffe abgeschlossen und in der Deckung war man zu spät am Gegner. Auch passte die Raumaufteilung in der Deckung nicht mehr. Sollte doch mal ein Spielzug geklappt haben, vergab man ihn kläglich. So lief man dem vier Tore Rückstand bis kurz vor Schluss des Spiels hinterher und haderte mit sich selbst. Zudem verletzte sich noch Moritz Tischer (wird aber aller Wahrscheinlichkeit am nächsten Wochenende wieder zur Verfügung stehen). In den letzten Spielminuten stellte Wernigerode trotz Unterzahl auf eine offene Manndeckung um. Leider fehlte aber auch da die Konzentration und so konnte man nur noch zwei Tore zum 29:27 aufholen. Dieses bedeutete auch den Endstand in dieser Partie.           
Das Fazit von Trainer Meseck fiel dementsprechend nüchtern aus. Am heutigen Spieltag hat man definitiv zwei wichtige Punkte verschenkt. Viele Trainer werden dieses Problem kennen. Ist das Spiel in den Köpfen der Spieler erst einmal abgeschrieben, ist es schwer diesen Hebel wieder umzulegen. Die Mannschaft hat zwar bis zum Schluss gekämpft und wollte das Ergebnis noch korrigieren, aber am Ende zahlte man Lehrgeld. Will man hoffen das dieses nicht umsonst war.
 
HVW: Michael Deisting, Olaf Dannewitz, Gustav Eilers(6), Steven Reinert, Noah Balint(4), Ole Christiansen(2), Lucas Conradi(6), Tomy Girrbach, Leonard Schaper(2), Paul Toerne, Moritz Tischer(7)

 

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