Tag der offenen Tür bei der 1. Männermannschaft

Samstag kam es in der Zindelhalle zum Duell der 1. Männermannschaft des HV Wernigerode und der TSG Calbe/Saale. Die Männer von der Saale waren als klarer Favorit in den Harz gereist.
Das Match begann auch dementsprechend. Profitierend von den Fehlern der Harzer setzten sich die Gäste schon nach fünf Minuten auf 2:5 ab. In der Folge stabilisierten sich die Hausherren und der Abstand wuchs nicht weiter an. Mitte der ersten Halbzeit fuhr den Zuschauern ein Schock in die Glieder, als der Calbenser Spieler Meyer nach einem Zusammenprall sich scheinbar schwer verletzt haben sollte. Seine lautstarken Schreie ließen nichts Gutes vermuten. Zum Glück stellte sich keine Verletzung ein und er konnte sogar zum Ende der ersten Halbzeit wieder mitspielen. Die Wernigeröder verloren in den letzten Minuten der Partie den Anschluss. Erneut häuften sich die eigenen Fehler und die routinierte TSG Mannschaft nutzte dies dankend aus. Zu allem Überfluss mussten die HVW Akteure mit der roten Karte gegen Tom Kaufmann Sekundenbruchteile vor dem Pausenpfiff eine weitere personelle Schwächung hinnehmen. So wurde beim Stand von 15:22 die Seiten gewechselt.
In den ersten zehn Minuten der zweiten Spielhälfte verlief das Spiel ausgeglichen. Der Vorsprung der Gäste blieb bei sieben Toren. 22:29 hieß es in der 41. Minute. Das Match wurde danach mit offenem Visier geführt. Tore fielen hüben wie drüben. Bis zur 54. Minute konnten die Calbenser in der Folge ihren Abstand auf neun Tore (32:41) erhöhen. Die letzten Minute gehörten dann noch einmal den Gästen. Die HVW Trainer wechselten viel durch und so konnten die Mannen aus Calbe den Abstand bis zum Schlusspfiff deutlich auf 34:47 ausbauen.
In der Auswertung der Zuschauer nach dem Spiel wurde vor allem die hohe Fehlerzahl der eigenen Mannschaft als Übel für die aktuelle Situation ausgemacht.
HVW Trainer Nierlein sagte nach dem Spiel. " Kämpferisch können wir den Spielern keinen Vorwurf machen. Alle hängen sich voll rein. Die technischen Fehler sind unser Problem. In einigen Situationen sind wir zu hektisch oder zu unkonzentriert, da belohnen wir uns nicht für unsere Arbeit und machen den Gegner stark. Calbe hat uns heute gezeigt, wie man cool solch ein Spiel absolviert. Gelassen, ballsicher und auf die Chance wartend, haben sie uns heute unsere Grenzen aufgezeigt. Wir blicken nun nach vorne und wollen im letzten Spiel des Jahres gegen Kühnau erfolgreicher sein".
HVW: Reuter, Grünig - Eilers(8), Richter, Kaufmann(2), O.Christiansen(1), Hanke(1), Conradi(5), Boudras, Bolmann(3), Kunze(5), N.Christiansen(1), Tischer(6), Hoffmann(1), Hotopp(1)