wB-Jugend verliert unglücklich

Kurz nach 12.00 Uhr wurde das Spiel der weiblichen B Jugend am Sonntag in Calbe angepfiffen.
In heimischer Halle hatte man das erste Spiel gewonnen und so waren auch bei diesem Spiel die Erwartungen groß. Allerdings wusste man auch um die Qualität der Gegnerinnen und wollte diese nicht unterschätzen. Die ersten Spielminuten waren auf beiden Seiten sehr besonnen und ausgeglichen so stand es nach 9 Minuten 4:4. Beide Mannschaften wussten, dass hier einiges möglich ist und das Spiel nahm Fahrt auf. Im Abwehrverbund wurde umgestellt und hartnäckiger gearbeitet. So konnte der eine oder andere Ball erobert werden und die Harzerinnen selbst in den Tempo Gegenstoß gehen. Da aber auch die Gastgeberinnen schnell und gut zurück in die eigene Hälfte arbeiteten, mussten wir über den Stellungsangriff gehen. Auch hier konnten einige gute Akzente gesetzt werden. Leider fehlte uns hier hin und wieder das Glück anstelle der Latte oder Pfosten doch das Tor zu treffen und so ging es bei einem ausgeglichenen Spielstand von 10:10 in die Halbzeitpause.
In der Kabine ermutigte Trainer Michael Oberländer zum konsequenten Weiterspielen und nicht nachzulassen. In der Abwehr müsse nun auch wieder mehr gearbeitet werden und leichte Durchbrüche der Gegnerinnen sollten verhindert werden. Zwar warfen die Gäste nach 36 Sekunden das 10:11, doch folgte danach ein 3-Tore-Lauf der Calbenserinnen, die somit den deutlich besseren Start in die zweite Halbzeit hatten. Die Wernigeröderinnen wirkten zu diesem Zeitpunkt etwas geschockt und mussten sich neu sammeln, was Ihnen zum Teil auch gelang. Leider waren diese 5 Minuten in der zweiten Halbzeit der Grundstein zum Sieg der Gastgerberinnen. Diesen Rückstand schafften die Harzerinnen nicht mehr aufzuholen. Hinzu kamen einige leicht weggeworfene Bälle im eigenen Angriff und eine einladende offene Abwehr für die Gegner, die konsequent durch die TSG Calbe genutzt wurde und so der Vorsprung auf 5 Tore zum 19:14 ausgebaut werden konnte. Den Kampfgeist hatten die Mädels aber trotzdem auf die Platte gebracht und schafften 1 Minute vor Schluss den Abstand auf 20:18 zu verkleinern. Mit einem Siebenmetertor für die Gastgeberinnen endete das Spiel beim Stand von 21:18.
„Leider kam der Kampf und die Konzentration unserer Mädels etwas zu spät. Trotzdem haben sie sich nicht aufgegeben und wir freuen uns auf die 3. Begegnung in heimischer Halle im Februar. Das ist eine Mannschaft und ein Spiel auf Augenhöhe und es machte Spaß hier zuzusehen.“ So das Trainergespann nach dem Spiel.
Nun heißt es die Woche fleißig trainieren und sich auf das neue Spiel gegen Schönebeck vorzubereiten am kommenden Samstag um 15:00 Uhr in heimischer Zindelhalle.
HVW: A.Lehmann; C. Dorff – H. Duda; L. Patzelt (1); D. Müller; J. Gessing (1); A. Schmidt; Z. Oberländer (2); L. Drygas; P. Eckardt (4); M. Weinert (2); F. Bielas (5); V. Grünig (2); M. Droste (1)