Weibliche E-Jugend gewinnt Krimi
Am vergangenen Samstag spielten die jüngsten Mädchen des HV Wernigerode ihr Heimspiel gegen den HC Salzland 06. Das Hinspiel gewannen die Mädels aus Staßfurt knapp mit drei Toren. Beide Teams erwarteten ein knappes und sehr ausgeglichenes Spiel.
Die neuformierte weibliche E-Jugend wollte im fünften Spiel ihren ersten Sieg einfahren. Vor heimischer Kulisse starteten die Gastgeberinnen gut in die Partie und führten schnell mit 1:0. In der Folge geriet der Angriffsmotor allerdings ins Stocken. Fehlabspiele, ausgelassene Torchancen und technische Fehler sorgten dafür, dass die Mädels aus Schönebeck ihrerseits mit 1:2 in Führung gehen konnten. Eine Auszeit der Wernigeröder Bank verpuffte und die Gäste gingen nach knapp 8 Minuten Spielzeit gar mit 1:3 in Front. Ein zu diesem Zeitpunkt völlig unnötiger Rückstand, spielten die Gastgeber doch den optisch besseren Handball. Aber die passende Reaktion folgte prompt. Innerhalb von zwei Minuten drehten die Wernigeröderinnen das Spiel zum 4:3. Führung, endlich. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit rieben sich die Zuschauer dann verwundert die Augen. Keine der beiden Mannschaften war in der Lage, noch vor der Pause ein weiteres Tor zu erzielen. Eine kuriose Phase im sonst sehr spannenden Spiel. In der Halbzeit versuchten die Trainer des HVW die Mädchen auf Sieg einzustimmen. Viel Kampf und Leidenschaft sollte gezeigt werden. Und in der Tat versuchten die Gastgeberinnen dies umzusetzen. Nach dem schnellen Ausgleich zum 4:4 kamen beide Mannschaften vor allem im Defensivbereich zur Entfaltung. Dem 5:4 folgte das 5:5 nach 27 Minuten. Es schien, als würde keine Mannschaft sich vorentscheidend absetzen können. Und dann passierte es doch. Die Heimmannschaft legte zwei Treffer nacheinander in die Waagschale. 7:5, die Entscheidung? Nein. Wer glaubte, dass das Spiel nun entschieden war, täuschte sich. Nur zwei Minuten später glichen die Gäste zum 7:7 aus. Eine dramatische Partie. Spannung lag in der Luft. Mehrmals konnten die Wernigeröder im weiteren Verlauf nach dem 8:7 nicht das eventuell vorentscheidende Tor nachlegen. Immer wieder scheiterten die Mädchen an der Torhüterin aus Schönebeck oder aber am Aluminium. Und so wiederholte sich der erste Durchgang bis zur 38. Minute. Erneut konnte 8 Minuten lang keine Mannschaft ein Tor werfen. Dann geschah es doch. Ausgleich. 8:8. Noch eine Minute Restspielzeit. Team-Time-Out Wernigerode. Die Trainer versuchten nochmal Ordnung in das zeitweise hektische Spiel zu bringen. Doch zunächst ohne Erfolg. Sollten die Mädels auch im fünften Saisonspiel nicht gewinnen können? Noch dreißig Sekunden auf der Uhr. Ballbesitz Schönebeck. Die Niederlage drohte. Doch durch eine gute Abwehrarbeit erzwangen die Wernigeröderinnen einen Fehlpass der Gäste, welcher im Seitenaus landete. Die Auswärtsmannschaft versuchte sofort den Ball durch hohen Druck zurückzugewinnen. Der Einwurf endete in einem langen Ball gen Neunmeterraum. Der Ball erreichte eine Wernigeröder Spielerin. Diese fing den Ball und warf ihn aufs Tor. Pfosten. Falsch. Innenpfosten. Und Tor. Zehn Sekunden vor Ende erzielten die Gastgeberinnen das 9:8. Die Halle kochte und freute sich. Noch waren es ein paar Sekunden. Die Gäste konnten den Ball jedoch nicht mehr Richtung Tor werfen. Aus. Vorbei. Heimsieg. Die Mädchen des HVW feierten diesen Sieg ausgiebig und lagen sich freudestrahlend in den Armen. Trainer Carsten Fischer war mit dieser Leistung sichtlich zufrieden: „ Wir haben heute noch nicht den besten Handball gespielt. Aber kämpferisch und nervenstark haben wir heute unseren ersten Sieg erreicht. Ich freue mich sehr für die Mädels, die Woche für Woche im Training Gas geben. Alle Mädchen können verdammt stolz auf diesen Sieg sein. Wenn wir nun unseren Chancen noch besser nutzen, können wir in Zukunft mit Sicherheit noch den ein oder anderen Gegner ärgern.“ Am kommenden Wochenende empfangen die Wernigeröderinnen die Tabellenführerinnen aus Calbe.
HV Wernigerode:
Flörke, P. – Dirrwald N.; Schrobitz, P.; Lehmann, A.; Gessing, J. (3); Sasse, H. (2); Rößner, N.; Schönwälder, E. (4); Brünninghaus, C.; Raz, A.
Weibliche E-Jugend gewinnt Krimi
Am vergangenen Samstag spielten die jüngsten Mädchen des HV Wernigerode ihr Heimspiel gegen die SG LOK Schönebeck. Das Hinspiel gewannen die Mädels aus Schönebeck knapp mit drei Toren. Beide Teams erwarteten ein knappes und sehr ausgeglichenes Spiel. Die neuformierte weibliche E-Jugend wollte im fünften Spiel ihren ersten Sieg einfahren. Vor heimischer Kulisse starteten die Gastgeberinnen gut in die Partie und führten schnell mit 1:0. In der Folge geriet der Angriffsmotor allerdings ins Stocken. Fehlabspiele, ausgelassene Torchancen und technische Fehler sorgten dafür, dass die Mädels aus Schönebeck ihrerseits mit 1:2 in Führung gehen konnten. Eine Auszeit der Wernigeröder Bank verpuffte und die Gäste gingen nach knapp 8 Minuten Spielzeit gar mit 1:3 in Front. Ein zu diesem Zeitpunkt völlig unnötiger Rückstand, spielten die Gastgeber doch den optisch besseren Handball. Aber die passende Reaktion folgte prompt. Innerhalb von zwei Minuten drehten die Wernigeröderinnen das Spiel zum 4:3. Führung, endlich. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit rieben sich die Zuschauer dann verwundert die Augen. Keine der beiden Mannschaften war in der Lage, noch vor der Pause ein weiteres Tor zu erzielen. Eine kuriose Phase im sonst sehr spannenden Spiel. In der Halbzeit versuchten die Trainer des HVW die Mädchen auf Sieg einzustimmen. Viel Kampf und Leidenschaft sollte gezeigt werden. Und in der Tat versuchten die Gastgeberinnen dies umzusetzen. Nach dem schnellen Ausgleich zum 4:4 kamen beide Mannschaften vor allem im Defensivbereich zur Entfaltung. Dem 5:4 folgte das 5:5 nach 27 Minuten. Es schien, als würde keine Mannschaft sich vorentscheidend absetzen können. Und dann passierte es doch. Die Heimmannschaft legte zwei Treffer nacheinander in die Waagschale. 7:5, die Entscheidung? Nein. Wer glaubte, dass das Spiel nun entschieden war, täuschte sich. Nur zwei Minuten später glichen die Gäste zum 7:7 aus. Eine dramatische Partie. Spannung lag in der Luft. Mehrmals konnten die Wernigeröder im weiteren Verlauf nach dem 8:7 nicht das eventuell vorentscheidende Tor nachlegen. Immer wieder scheiterten die Mädchen an der Torhüterin aus Schönebeck oder aber am Aluminium. Und so wiederholte sich der erste Durchgang bis zur 38. Minute. Erneut konnte 8 Minuten lang keine Mannschaft ein Tor werfen. Dann geschah es doch. Ausgleich. 8:8. Noch eine Minute Restspielzeit. Team-Time-Out Wernigerode. Die Trainer versuchten nochmal Ordnung in das zeitweise hektische Spiel zu bringen. Doch zunächst ohne Erfolg. Sollten die Mädels auch im fünften Saisonspiel nicht gewinnen können? Noch dreißig Sekunden auf der Uhr. Ballbesitz Schönebeck. Die Niederlage drohte. Doch durch eine gute Abwehrarbeit erzwangen die Wernigeröderinnen einen Fehlpass der Gäste, welcher im Seitenaus landete. Die Auswärtsmannschaft versuchte sofort den Ball durch hohen Druck zurückzugewinnen. Der Einwurf endete in einem langen Ball gen Neunmeterraum. Der Ball erreichte eine Wernigeröder Spielerin. Diese fing den Ball und warf ihn aufs Tor. Pfosten. Falsch. Innenpfosten. Und Tor. Zehn Sekunden vor Ende erzielten die Gastgeberinnen das 9:8. Die Halle kochte und freute sich. Noch waren es ein paar Sekunden. Die Gäste konnten den Ball jedoch nicht mehr Richtung Tor werfen. Aus. Vorbei. Heimsieg. Die Mädchen des HVW feierten diesen Sieg ausgiebig und lagen sich freudestrahlend in den Armen. Trainer Carsten Fischer war mit dieser Leistung sichtlich zufrieden: „ Wir haben heute noch nicht den besten Handball gespielt. Aber kämpferisch und nervenstark haben wir heute unseren ersten Sieg erreicht. Ich freue mich sehr für die Mädels, die Woche für Woche im Training Gas geben. Alle Mädchen können verdammt stolz auf diesen Sieg sein. Wenn wir nun unseren Chancen noch besser nutzen, können wir in Zukunft mit Sicherheit noch den ein oder anderen Gegner ärgern.“ Am kommenden Wochenende empfangen die Wernigeröderinnen die Tabellenführerinnen aus Calbe.
HV Wernigerode:
Flörke, P. – Dirrwald N.; Schrobitz, P.; Lehmann, A.; Gessing, J. (3); Sasse, H. (2); Rößner, N.; Schönwälder, E. (4); Brünninghaus, C.; Raz, A.